Kleine Kokosbombe

Hier das Rezept für eine Idee, die ich mal in einer Facebook Gruppe aufgeschnappt habe.

Kleine Kokosbomben ähnlich dem Bekannten Bounty Riegel 😊😋

Die Idee kam mir als mein Mann den Fernseher für Fußball einschaltete und ich die dann normalerweise backt oder liest aber keine richtige Lust auf das eine noch das andere hatte kam auf die Idee doch einfach diese kleinen Riegel zusammen zu rühren.

Dass es so einfach ist und so schnell geht hat mich dann tatsächlich etwas überrascht.

Also hier zunächst die wenigen benötigten Zutaten :

  • 200 g gezuckerte Kondensmilch (in der zähflüssigen Variante zB Milchmädchen )
  • 100 g geraspelte Kokosnuss
  • 1-2 EL Ankerkraut Kokos Crumble
  • 200 g Kuvertüre (bei mir Vollmilch)
  • Etwas Haselnuss Krokant zur Dekoration

Die angefangene Dose Kondensmilch hatte ich schon ein paar Tage im Kühlschrank stehen, da ich etwas davon für eine Mirror Glaze gebraucht hatte. Bei dem ganzen Zucker darin hatte ich nicht vermutet, dass sie in nächster Zeit schlecht wird und so war es auch.

Zuerst habe ich die Kondensmilch in eine Schüssel gegeben und dann die 100 g Kokosnuss (beim nächsten Mal werde ich die Kokosnuss vorher etwas anrösten dann schmeckt es noch besser 😋 vermute ich zumindest) hinzugegeben und alles zu einer zähflüssigen Masse verrührt.

Geschmacklich war das Ergebnis schon nicht schlecht aber irgendwie hat mir noch etwas das Besondere daran gefehlt. Nachdem ich meine Gewürzschublade durchgewühlt hatte bin ich auf das Gewürz „Kokos Crumble“ der Firma gestoßen.

Da es alleine vom Namen schon super passte hab ich direkt 1 EL in die Maße gegeben und genau das war es was mir gefehlt hat und für noch mehr Geschmack hab ich direkt einen zweiten EL hinterher gegeben.

Nun war die Masse fertig und ich habe die Schokolade gehackt und in einer Schüssel ins Wasserbad gestellt.

Während die Schokolade schmolz habe ich mit angefeuchteten Händen (dann bleibt nichts kleben) kleine Bällchen aus der Kokosmasse geformt. Diese hatte ich für eine Stunde ins Tiefkühlfach geben soll, dann hätte ich sie besser überziehen können. Hab ich nicht gemacht und im Tiefkühlfach war eh kein Platz und am Wichtigsten geklappt hat’s trotzdem.

Beim formen der Bällchen habe ich das Wasserbad lang genug alleine gelassen, dass es richtig vor sich hin kochte und Gefahr lief in die Schokolade zu spritzen. Ein paar Spritzer sind noch kein Drama aber zu viel verändert die Beschaffenheit der Schokolade und wäre somit in einem schlechteren Ergebnis geendet.

Nachdem auch die Schokolade geschmolzen war habe ich die Kugeln darin ummantelt (gar nicht so einfach da die Kugeln sich bei der Wärme leicht aufgelöst haben, da hätte Kühlzeit geholfen).

Die dann etwas unförmigen Klöpsen habe ich auf etwas Backpapier zum auskühlen gegeben. Zum Schluss weil ich es mag und es direkt am Arbeitsplatz lag habe ich noch etwas Haselnuss Krokant auf der Schokoschicht verteilt.

Einen Schönheitswettbewerb gewinnen die kleinen Kokosbomben sicher nicht aber dafür haben sie köstliche innere Werte 🤤.

Nun wünsche ich viel Spaß beim nachmachen und würde mich freuen wenn ihr mir berichtet wie eure Kokosbomben geworden sind 😊.

Luftig, leckere Gnocchi

Diesmal möchte ich gerne gerne ein Alltagsrezept mit euch teilen, dass eher zufällig im Kochtopf gelandet ist.

Beim letzten Einkauf bei dem Bauern meines Vertrauens entdeckte ich in der „B-Ware“ Kiste einen Butternut Kürbis. Da wir gern Kürbis essen habe ich diesen gerne meinem Warenkorb hinzugefügt (kennen wir alle, dem Warenkorb hinzufügen 😜).

Nach einigen Tagen kam dann ein Tag ohne Plan was es zu essen geben könnte da fiel mein Blick auf den Kürbis und ich entschied mich ihn zu verarbeiten.

Nachdem ich den Kürbis geschält, entkernt und in Stücke geschnitten hatte war ich wie immer völlig orange 🤣.

Der Blick in den Kühlschrank offenbarte diverse Käsesorten, Sahne, Milch. Also fasste ich den Plan aus dem Kürbis Gnocchis zu machen und hier folgt das Rezept:

Das fertige Ergebnis 🎃🧀

Die Zutaten für die Gnocchi:

  • Ca. 750 g Kürbis
  • Ca. 250 g Mehl Typ 00 oder 405 + mehr für die Arbeitsfläche
  • Salz
  • Gewürze nach Geschmack (ich habe von der Firma Ankerkraut 3 EL Kürbisgewürz genommen)

Zutaten für die Sauce:

  • 2 Zwiebeln in gröbere Stücke geschnitten
  • 1 EL Mehl
  • 100 ml Sahne und ggf. Milch
  • 1 Packung Frischkäse ungewürzt
  • 1 Dose Pilze (frische gehen natürlich auch)
  • 3-4 EL frisch geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer und Kräuter nach Wahl (ich habe Basilikum und Oregano auch von Ankerkraut genutzt)

Zunächst habe ich den in Stücke geschnittene Kürbis in Salzwasser für 25 – 30 Minuten schön weich gekocht. Nach dem Abschütten habe ich den Kürbis durch eine feine Kartoffelpresse gedrückt.

Danach habe ich das Mehl und die Gewürze hinzugegeben und mit einem Spatel vermischt bis sich alles verbunden hat. Danach zum Auskühlen zur Seite stellen.

Nicht zu lange vermengen da das Ergebnis sonst klebrig wird.

Nun geht es an die Zubereitung der Sauce. Dazu vermenge ich die geschnittenen Zwiebeln mit dem Mehl und schwitze alles glasig in Butter an. Das Mehl hilft später bei der Bindung.

Nachdem die Zwiebeln so weit sind füge ich die Pilze hinzu (frische Pilze unbedingt scharf anbraten bei denen aus der Dose verkoche ich nur etwas das Wasser).

Nun folgt die Sahne zum Ablöschen gefolgt vom Frischkäse und dem Parmesan. Sollte die Sauce zu dick werden gebe ich gerne schlückchenweise Milch hinzu.

Nun muss die Sauce nur noch nach Geschmack abgeschmeckt werden dann ist sie fertig und kann bis zum Servieren auf dem Kochfeld warm gehalten werden.

Zu guter Letzt werden die Gnocchi noch in kochendes Salzwasser gegeben (Topf sobald er aufgekocht ist auf mittlere Stufe zurückstellen).

Dabei nicht zu viele auf einmal kochen da sich die äußere Schicht erst lösen kann und dann alle Gnocchi zusammenkleben.

Dass sie gar sind erkennt man wie bei Klößen daran dass sie oben schwimmen, dann kann man sie mit dem Schöpfer herausheben. An dieser Stelle verrate ich euch dass ich absolut nicht in der Lage bin fertigen Kloßteig zuzubereiten. Ich halte mich immer an die Packung aber alle Klöße lösen sich auf und das was im Topf bleibt ist noch roh 🙈🤣

Vor dem Servieren mische ich die Gnocchi gerne noch direkt mit der Sauce in der Pfanne (sieht nur auf Fotos nicht so hübsch aus 🤣).

Nun wünsche ich viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit 😋

Hier noch ein Bild aus der Pfanne 🍳

Eine schokoladige Angelegenheit

Letztens lag ich abends mit Heißhunger auf dem Sofa und keine Süßigkeiten waren in Sicht (offenbar alle bereits verputzt 😇). Da mein Mann mit dem laufenden Fußballspiel beschäftigt war hab ich mich aufgerappelt und angefangen in der Küche zu backen 💪🏻

Für ein Rezept hatte ich mich schnell entschieden und zum Glück habe ich auch alle Zutaten in der Küche vorgefunden 👍🏻

Meine Wahl fiel auf Brownies 😍 eine köstliche, klebrige und süße Leckerei 🤤 genau darauf hatte ich Lust!

Saftig und lecker 😋

Kennt ihr das auch, dass ihr beim Einkaufen (trockene) Zutaten einpackt in dem Gedanken sie bald zu nutzen und findet sie erstaunt irgendwann wieder? 😅 so erging es mir mit ein, zwei Zutaten auch

Die Zutaten für ein Blech ca. 9 – 16 Stücke je nach Größe sind

  • 150 g Mehl Typ 405 oder 550
  • 1 TL Meersalz
  • 2 TL Kakaopulver
  • 300 g Schokolade zartbitter
  • 225 g Butter
  • 300 g weißer Zucker
  • 100 g dunkler Zucker (ich habe in diesem Fall Muscavo Zucker genommen)
  • 5 Eier Größe L
  • 2 Tonkabohnen
  • Nach Geschmack noch Kakaonibs (habe ich verwendet) oder backfeste Schokodrops

Ich gebe zu es ist einiges an Butter und Zucker aber ab und zu kann man sich das mal erlauben finde ich.

Nun zur Zubereitung (hierbei verwende ich nur einen Schneebesen):

Ich schmelze die Butter zusammen mit der Schokolade in einer Pfanne auf kleiner Hitze.

Sobald sich alles verflüssigt hat gebe ich den Zucker hinzu und vermenge alles bis sich der Zucker gut aufgelöst hat.

Nun kommen 3 Eier hinzu.

Als Nächstes siebe ich das Mehl zusammen mit dem Kakaopulver in die Masse und gebe das Meersalz und die geriebenen Tonkabohnen dazu.

Zu guter letzt folgen die beiden restlichen Eier sowie ggf die Kakaonibs oder anderer Crunch.

Ich habe meine Brownies in einem verstellbaren Backrahmen gebacken aber es geht auch jede andere Backform solange sie eine große Grundfläche hat.

Wichtig ist es die Form vorher einzufetten damit sich die fertige Köstlichkeit gut lösen lässt.

Der Ofen wird auf 180 Grad Celsius vorgeheizt und der Brownie ca. 30 Minuten gebacken.

Ich mache ab ca. 25 Minuten Backzeit die erste Stäbchenprobe. Man kann den Teig natürlich durchbacken aber ich mag es lieber wenn noch etwas Teig bei der Stäbchenprobe klebt dann ist der fertige Brownie natürlich noch saftiger und klebriger.

Nachdem ich den Brownie aus dem Ofen geholt habe löse ich relativ schnell die Form und schneide alles in Stücke. Die Größe der Brownies ist natürlich jedem selbst überlassen (ich schneide sie gerne größer zu dann muss ich kein schlechtes Gewissen haben, denn es war ja nur ein Brownie 😜).

Meistens schnappe ich mir noch warm das erste Stückchen auch wenn ich empfehlen würde sie etwas abkühlen zu lassen, da sie dann weniger zerbrechlich sind.

Nun denn guten Appetit 😋

Das fertige Backwerk mit dem gewissen Extra

Auf dem obrigen Foto sind die fertigen Brownies zusammen mit dem Geschmack gebenden Extra. Ich bevorzuge die Gewürze von Ankerkraut aufgrund der Auswahl und des Geschmacks aber das ist natürlich jedem selbst überlassen 😊

Selbstgemachte Pasta mit Parmesan und Nussbutter

Heute möchte ich ein leicht abgewandeltes Gericht mit euch teilen, dass ich letztes Jahr zum Valentinstag mit meinem Mann im Restaurant gegessen habe.

Die Unterschiede zwischen dem Gericht von letzten Jahr und meinem Rezept sind, dass meine Nudeln nicht im Parmesanlaib geschwenkt wurden (für 40 kg Käse für fast 1.000€ fehlt das Kleingeld 😜) und dass meine Version mit Nussbutter statt Trüffel ist. Leider habe ich vergessen zeitnah eine kleine Knolle zu besorgen, denn dafür hätte mein Taschengeld wohl noch gereicht.

Das Originalgericht

Ich empfehle den Nudelteig am Vormittag herzustellen, damit das Kochen am Mittag/Nachmittag um einiges schneller geht.

Die Zutatenliste:

  • 300 g Pastamehl Typ 00 oder alternativ 405 + etwas extra zum bestäuben
  • 3 Eier
  • Eine Prise Salz
  • Wasser je nach bedarf
  • Ca. 80 – 100 g Parmesan je nach Geschmack
  • Ca. 50 g Butter

Zunächst beginnen wir mit der Zubereitung der Pasta. Dazu türme ich das Mehl auf der Arbeitsfläche auf und bilde in der Mitte eine Mulde. In diese gebe ich das Salz und ein Ei.

Dann fange ich an mit einer Gabel langsam das Mehl vom Rand der Mulde in diese zu ziehen und zu verbinden. Sobald sich alles zu einem zähen Teig verbunden hat gebe ich das zweite Ei hinzu und verfahre wie beim ersten Ei. Genauso mit dem dritten Ei.

Nachdem sich alles zu einem halbwegs homogenen Teig verbunden hat lege ich die Gabel weg und beginne das restliche Mehl mit den Händen einzuarbeiten.

Dies ist zunächst eine ziemlich klebrige Angelegenheit aber je länger man knetet desto besser wird es. Der Teig wird mindestens 10 Minuten (für die richte Entwicklung des Gluten) mit der Hand geknetet und dabei immer wieder auf der Arbeitsfläche mit dem Handballen lang gedrückt und wieder zu einer Kugel geknetet.

Sollte der Teig zu trocken und rissig sein empfehle ich ein paar wenige Tropfen Wasser hinzugeben und gut einzukneten.

Wenn der Teig fertig geknetet ist wickele ich ihn in Frischhaltefolie und lege ihn zum Ruhen mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank.

Sobald der Teig fertig ruht ist die meiste Arbeit schon geschafft. Nun kann man schon mal den Parmesan reiben und die Nussbutter herstellen. Ich reibe den Parmesan lieber etwas gröber, geht an der Reibe schneller.

Die Nussbutter macht man indem man ein Stück Butter in der Pfanne oder Topf auf mittlerer Hitze aufstellt, schmelzen lässt und leicht braun werden lässt. Dabei trennt sich die Molke und die Butter erhält einen leckeren Geschmack.

Zwischenzeitlich stelle ich die Nudelmaschine auf, ich habe meine Günstig beim großen A erworben und bin mit ihr völlig zufrieden.

Portionsweise wird nun der Teig erst ausgerollt (ich bevorzuge hier Stärke 6) und dann in seine gewünschte Form geschnitten (hier Tagliatelle).

Dabei die Maschine und den Teig mit Mehl bestäuben damit es nicht klebt. Die fertigen Nudeln zusätzlich in etwas Mehl wälzen und bis zum Kochen mit einem Handtuch abdecken.

Parallel zur Nudelherstellung bereits einen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen.

Die fertigen und frischen Nudeln etwa 3-4 Minuten al dente kochen. Nach dem Abgießen sofort mit dem Parmesan und der Nussbutter mischen, sonst läuft man Gefahr, dass der Parmesan nicht schmilzt.

Nun nur noch abschmecken, servieren und genießen 😋 ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen!

Das fertige Gericht

Eine süße Frühstücksidee

Guten Morgen 😃

In diesem Blogeintrag möchte ich gerne das Rezept des aktuellen Lieblingsbrotes bzw Lieblingsbrötchens meines Mannes mit euch teilen.

Das ist ein Müslibrot 😋 leider ist mir erst später aufgefallen, dass man das Brot gar nicht so gut sieht sondern eher mein Handtuch 😂 aber weiter unten kommt nochmal ein Bild des Teiges als Brötchen gebacken 👩‍🍳

Für ein Brot oder ca. 10 Brötchen benötigt man:

  • 400 ml milch
  • 5g frische Hefe
  • 1 TL zucker
  • 400 g Weizenmehl Typ 405 oder 550
  • 200 g Roggenmehl Typ 1150 oder 997
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Honig
  • 150 g Müsli

Zunächst verrührt man die lauwarme Milch mit der Hefe und dem Zucker. Dies lässt man ca. 10 Minuten abgedeckt arbeiten.

Dann fügt man beide Mehlsorten, den Honig und das Salz hinzu (das Salz sollte nicht in direkten Kontakt mit der Hefe kommen).

Hat sich alles zu einem homogenen Teig verbunden kommt zuletzt das Müsli hinzu.

Ich mache den Teig gerne am Vortag, sodass ich ihn nun 12-16 Stunden gehen lasse.

Hat man es eiliger kann man mehr Hefe nehmen, für das Backen am selben Tag empfehle ich einen halben Würfel frische Hefe und eine Stunde Gehzeit.

Nachdem der Teig gegangen ist gebe ich ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und forme die Brötchenstangen. Meist nehme ich eine Küchenwaage zur Hilfe damit alle Brötchen gleich groß werden.

Bei dem Brot falte ich das Brot lediglich und bringe es in die gewünschte Form.

Die geformten Teiglinge lasse ich auf dem Backblech nochmals 2-3 Stunden gehen damit sie schön locker werden. Bei Ungeduld kann man die Zeit auf ca 30 – 60 Minuten verkürzen (bei dem Teig für den selben Tag empfehle ich hier 30 Minuten).

Den Backofen nun auf 225 Grad Ober-/ Unterhitze (oder 205 Grad Umluft) vorheizen.

Sobald der Ofen heiß ist backe ich die Brötchen 20-25 Minuten. Das Brot benötigt ca. 50 – 55 Minuten (ggf muss das Brot während des Backens abgedeckt werden damit es nicht zu dunkel wird.

Ich mache immer den Klopftest bevor ich das Backen des Brotes beende. Dazu klopfe ich auf die Unterseite des Brotes/Brötchens und wenn es sich hohl anhört ist es wunderbar.

Ich wünsche viel Spaß beim nach backen und einen guten Appetit 😋

Mein erster Beitrag ❤️

Hallöchen 👋🏻 und herzlich Willkommen auf meinem Blog 😊 schön dass du den Weg hierher gefunden hast 👍🏻

Meinen ersten Eintrag beginne ich erst einmal mit einem Geständnis…

Ich liebe Brot 🥖 ich liebe es einfach heiß und innig 🤪 ein Leben ohne Brot könnte ich mir niemals vorstellen!

Deshalb passt es natürlich dass sich mein erster Blogeintrag genau darum dreht.

Der folgende Teig lässt sich beliebig in eine herzhafte oder süße Variante abwandeln. Gerne mache ich auch die doppelte Menge um Beides zuzubereiten 😋.

So gibt es morgens gerne 1-2 Brötchen und nachmittags oder abends als Dessert/Kuchen eine süße Schnecke 🐌.

Das fertige Werk

Rezept für 1 Pestobrot oder 5-6 Pestoknoten:

– 250 g Mehl (Typ 405 oder 550) + etwa 2-3 El mehr zum Kneten

– 125 ml Milch + etwas mehr zum bestreichen

– 35 g Zucker

– 2 Eier

– 2 – 15 g frische Hefe je nachdem wann man das Brot vorbereitet

– 5 g Salz

– 20 g kalte Butter

– 1 kleines Glas Pesto ca. 200 g (Sorte nach Geschmack- gekauft oder selbst gemacht)

Zunächst das Mehl mit dem Zucker in die Rührschüssel geben

Die Hefe in der Milch auflösen (wenn die Milch Zimmertemperatur hat die Hefe einfach auflösen, falls die Milch im Kühlschrank stand kurz in einem Topf erwärmen aber nicht zu heiß sonst stirbt die Hefe!)

Ich empfehle die Zugabe von 2-5 g Hefe, wenn das Brot noch über 15 Stunden vor dem Backen gehen kann, bei unter 12 Stunden empfehle ich 10 g Hefe und bei unter 5 Stunden 15 g Hefe

Nun die Milch-Hefe-Mischung mit dem Ei in die Rührschüssel geben und mit der Küchenmaschine/ dem Handrührgerät oder mit der Hand zunächst langsam (Stufe 1-2 bei den e-Geräten) für 2-3 Minuten vermengen, dann für ca. 3-5 Minuten auf mittlerer Stufe weiterkneten

Wenn sich alles zu einem Teig verbunden hat das Salz und die kalte Butter mit einkneten

Bald wird sich ein elastischer und glänzender Teig zeigen!

Ich nehme ihn danach gerne nochmal aus der Schüssel, gebe ihn auf eine bemehlte Silikonunterlage und Knete noch etwas mit der Hand weiter (der Teig sollte weich und elastisch sein aber nicht mehr kleben, falls dem nicht so ist einfach noch etwas mehr Mehl hinzufügen)

Danach gebe ich den Teig in eine Schüssel die ich vorher mit Backtrennspray eingesprüht habe – den Teig sprühe ich auch kurz ein (falls kein Backtrennspray vorhanden ist kann man dies auch mit ein wenig, wirklich wenig geschmacksneutralem Öl machen) und decke ihn mit einem Handtuch ab.

So lasse ich den Teig nun erst einmal 2-3 Stunden in der Küche stehen, danach sollte er sich schon sichtlich vergrößert haben (im Moment steht er gerne in der Nähe der Heizung).

Sind es nun bis zur Verwendung mehr als 10 Stunden ersetze ich das Handtuch durch Frischhaltefolie und packe den Teig in den Kühlschrank, falls das Brot bald darauf verwendet werden soll einfach noch eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Wenn der Teig geruht hat gebe ich ihn nun immer zuerst auf die Küchenwaage (das Gewicht sollte ca 500 g betragen)!

Je nachdem was ich nun mache teile ich mir den Teig in die gewünschte Menge an Teilen (ich nehme entweder 2 Stück zum Flechten eines Zopfes oder 5 für Brötchen)

Für die 2 Hefezöpfe habe ich die Menge des Rezeptes verdoppelt

Nun werden die abgewogenen Teigstücke wie lange Stränge ausgerollt (bei den Brötchen etwa auf 20 – 25 cm, bei den Zopf auf mindestens 35 cm Länge)

Sobald dies erledigt ist werden die Stränge mit einem Nudelholz zu einem Rechteck ausgerollt, dies bestreicht man dann innen mit dem Pesto (an den Seiten noch einen Streifen frei lassen) und klappt den Strang wieder zusammen, sodass dieser wieder rund ist und das Pesto umschließt

Nun werden die Brötchen geformt bzw. der Zopf geflochten (für die Brötchen nehme ich am liebsten eine Knotenform dazu eine Schlinge bilden und ein Ende durch die Mitte ziehen und mit dem andern Ende verbinden – ggf nach Flechtanleitungen im Internet suchen, ich fürchte das kann ich nicht sehr gut erklären).

Die fertigen Brötchen bzw Zopf auf das mit Backpapier oder Backfolie vorbereitete Backblech legen.

Gerade geformte Knoten

Ein toller Effekt ergibt sich wenn man die Stränge vor dem Flechten in der Mitte durchschneidet (dabei oben und unten 2-3 cm unberührt lassen, sodass die Stränge nicht vollständig durchtrennt sind).

Nun das Grillbrot mit einem Handtuch abdecken und 1-2 Stunden gehen lassen (für ein fluffigeres Ergebnis gerne auch länger).

Den Ofen auf 210 Grad Celsius mit Ober- und Unterhitze vorheizen

Das Backwerk vor dem Backen mit dem Ei (Ei mit etwas Milch verquirlen) bestreichen. Falls die Eier aus sind funktioniert es auch nur mit Milch.

Für 15-25 Minuten im Ofen backen (je nach Stärke des Ofens – das Brot ist fertig wenn es hohl klingt wenn man darunter klopft).

Und jetzt nur noch genießen 😋😋 aber Achtung dieses Rezept kann süchtig machen! 😉 viel Spaß beim nachbacken 👍🏻

Das Innere eines Knotens 😍
Erstelle deine Website mit WordPress.com
Jetzt starten