Mein erster Beitrag ❤️

Hallöchen 👋🏻 und herzlich Willkommen auf meinem Blog 😊 schön dass du den Weg hierher gefunden hast 👍🏻

Meinen ersten Eintrag beginne ich erst einmal mit einem Geständnis…

Ich liebe Brot 🥖 ich liebe es einfach heiß und innig 🤪 ein Leben ohne Brot könnte ich mir niemals vorstellen!

Deshalb passt es natürlich dass sich mein erster Blogeintrag genau darum dreht.

Der folgende Teig lässt sich beliebig in eine herzhafte oder süße Variante abwandeln. Gerne mache ich auch die doppelte Menge um Beides zuzubereiten 😋.

So gibt es morgens gerne 1-2 Brötchen und nachmittags oder abends als Dessert/Kuchen eine süße Schnecke 🐌.

Das fertige Werk

Rezept für 1 Pestobrot oder 5-6 Pestoknoten:

– 250 g Mehl (Typ 405 oder 550) + etwa 2-3 El mehr zum Kneten

– 125 ml Milch + etwas mehr zum bestreichen

– 35 g Zucker

– 2 Eier

– 2 – 15 g frische Hefe je nachdem wann man das Brot vorbereitet

– 5 g Salz

– 20 g kalte Butter

– 1 kleines Glas Pesto ca. 200 g (Sorte nach Geschmack- gekauft oder selbst gemacht)

Zunächst das Mehl mit dem Zucker in die Rührschüssel geben

Die Hefe in der Milch auflösen (wenn die Milch Zimmertemperatur hat die Hefe einfach auflösen, falls die Milch im Kühlschrank stand kurz in einem Topf erwärmen aber nicht zu heiß sonst stirbt die Hefe!)

Ich empfehle die Zugabe von 2-5 g Hefe, wenn das Brot noch über 15 Stunden vor dem Backen gehen kann, bei unter 12 Stunden empfehle ich 10 g Hefe und bei unter 5 Stunden 15 g Hefe

Nun die Milch-Hefe-Mischung mit dem Ei in die Rührschüssel geben und mit der Küchenmaschine/ dem Handrührgerät oder mit der Hand zunächst langsam (Stufe 1-2 bei den e-Geräten) für 2-3 Minuten vermengen, dann für ca. 3-5 Minuten auf mittlerer Stufe weiterkneten

Wenn sich alles zu einem Teig verbunden hat das Salz und die kalte Butter mit einkneten

Bald wird sich ein elastischer und glänzender Teig zeigen!

Ich nehme ihn danach gerne nochmal aus der Schüssel, gebe ihn auf eine bemehlte Silikonunterlage und Knete noch etwas mit der Hand weiter (der Teig sollte weich und elastisch sein aber nicht mehr kleben, falls dem nicht so ist einfach noch etwas mehr Mehl hinzufügen)

Danach gebe ich den Teig in eine Schüssel die ich vorher mit Backtrennspray eingesprüht habe – den Teig sprühe ich auch kurz ein (falls kein Backtrennspray vorhanden ist kann man dies auch mit ein wenig, wirklich wenig geschmacksneutralem Öl machen) und decke ihn mit einem Handtuch ab.

So lasse ich den Teig nun erst einmal 2-3 Stunden in der Küche stehen, danach sollte er sich schon sichtlich vergrößert haben (im Moment steht er gerne in der Nähe der Heizung).

Sind es nun bis zur Verwendung mehr als 10 Stunden ersetze ich das Handtuch durch Frischhaltefolie und packe den Teig in den Kühlschrank, falls das Brot bald darauf verwendet werden soll einfach noch eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Wenn der Teig geruht hat gebe ich ihn nun immer zuerst auf die Küchenwaage (das Gewicht sollte ca 500 g betragen)!

Je nachdem was ich nun mache teile ich mir den Teig in die gewünschte Menge an Teilen (ich nehme entweder 2 Stück zum Flechten eines Zopfes oder 5 für Brötchen)

Für die 2 Hefezöpfe habe ich die Menge des Rezeptes verdoppelt

Nun werden die abgewogenen Teigstücke wie lange Stränge ausgerollt (bei den Brötchen etwa auf 20 – 25 cm, bei den Zopf auf mindestens 35 cm Länge)

Sobald dies erledigt ist werden die Stränge mit einem Nudelholz zu einem Rechteck ausgerollt, dies bestreicht man dann innen mit dem Pesto (an den Seiten noch einen Streifen frei lassen) und klappt den Strang wieder zusammen, sodass dieser wieder rund ist und das Pesto umschließt

Nun werden die Brötchen geformt bzw. der Zopf geflochten (für die Brötchen nehme ich am liebsten eine Knotenform dazu eine Schlinge bilden und ein Ende durch die Mitte ziehen und mit dem andern Ende verbinden – ggf nach Flechtanleitungen im Internet suchen, ich fürchte das kann ich nicht sehr gut erklären).

Die fertigen Brötchen bzw Zopf auf das mit Backpapier oder Backfolie vorbereitete Backblech legen.

Gerade geformte Knoten

Ein toller Effekt ergibt sich wenn man die Stränge vor dem Flechten in der Mitte durchschneidet (dabei oben und unten 2-3 cm unberührt lassen, sodass die Stränge nicht vollständig durchtrennt sind).

Nun das Grillbrot mit einem Handtuch abdecken und 1-2 Stunden gehen lassen (für ein fluffigeres Ergebnis gerne auch länger).

Den Ofen auf 210 Grad Celsius mit Ober- und Unterhitze vorheizen

Das Backwerk vor dem Backen mit dem Ei (Ei mit etwas Milch verquirlen) bestreichen. Falls die Eier aus sind funktioniert es auch nur mit Milch.

Für 15-25 Minuten im Ofen backen (je nach Stärke des Ofens – das Brot ist fertig wenn es hohl klingt wenn man darunter klopft).

Und jetzt nur noch genießen 😋😋 aber Achtung dieses Rezept kann süchtig machen! 😉 viel Spaß beim nachbacken 👍🏻

Das Innere eines Knotens 😍

Veröffentlicht von Antonia

Herzlich Willkommen auf meinem Food Blog. Hier geht es um meine Küche, das heißt Lieblingsrezepte, Neukreationen, mehr oder minder gut gelungene Experimente und vieles mehr. Ich koche und backe für mein Leben gern, allerdings stößt dies beim Ofen, dem Feuermelder oder dem manchmal total überfüllten Kühlschrank nicht immer auf Gegenliebe. Wenn allerdings am Ende etwas schmackhaftes vor mir steht, dass nicht nur satt sondern auch glücklich macht ist es mir das wert. Ich habe eine große Leidenschaft für das Shoppen von Koch- und Backbüchern, sowie allen interessant aussehenden Zutaten, Küchenhelfern und Co., daher sind meine Schränke immer übervoll damit. Im Urlaub probiere ich mich immer fröhlich durch alle landes- oder ortsüblichen Speisen. Ich hoffe mit diesem Blog meine Leidenschaft mit anderen interessierten und/oder besessenen Koch- und Backverrückten teilen zu können.

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